21.08.2011 / Kategorie: Allgemeine Meldung
BBK-Bundesvorstand tagte in Berlin
Der Bundesvorstand traf sich zu seiner 4. Sitzung in diesem Jahr in der Bundesgeschäftsstelle. Auf der umfangreichen Tagesordnung ging es neben Informationen über den Stand der Haushaltsentwicklung und andere finanzielle Fragen um die Beratung des Symposions "Wie leben Sie? Was macht die Kunst?", das am 12. November 2011 in der Akademie der Künste am Pariser Platz in Berlin stattfinden wird. Dort wird die Publikation mit den Ergebnissen der BBK-Umfrage 2011 zur wirtschaftlichen und sozialen Situation Bildender Künstlerinnen und Künstler vorgestellt, in Fachreferaten sollen spezifische Aspekte vertieft werden, um dann den sich daraus ergebenden politischen Handlungsbedarf mit Kulturpolitiker(innen) aus allen Bundestagsfraktionen zu erörtern. Die statistische Auswertung der Umfrage ist nahezu abgeschlossen und verspricht schon jetzt angesichts des überaus hohen Rücklaufs interessante Ergebnisse.Befasst hat sich der Bundesvorstand auch mit der Form einer möglichen Weiterführung des Gabriele Münter Preises, nachdem das Ministerium den erneuten Konzept-Vorschlag des BBK, im Jahr 2014 eine Jubiläums-Ausstellung durchzuführen, abgelehnt hat. Annemarie Helmer-Heichele informierte über die Hintergründe, die u.a. in der Reduzierung der Fördermittel um 90% bestehen.Zum Thema Kunst am Bau informierte Werner Schaub u.a. über das sehr positiv verlaufene Gespräch mit Staatssekretär Rainer Bomba vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), der künftig die Rolle der Kunst am Bau verstärkt berücksichtigen will. Des Weiteren berichtete er über die Planungen des Sachverständigenkreises Kunst am Bau, der u.a. am 3. November 2011 ein weiteres Werkstattgespräch in Bonn zum Thema „In die Jahre gekommen? Zum Umgang mit bestehender Kunst am Bau“ durchführt. Außerdem arbeitet der Sachverständigenkreis an einer umfangreichen Ergänzung des Leitfadens Kunst am Bau, wie mit Kunst umzugehen ist, wenn ein Gebäude abgerissen, umgebaut oder veräußert wird. Schließlich informierte Ulla Windheuser-Schwarz über den sehr erfolgreichen Verlauf der Wettbewerbe am Forschungszentrum Jülich. Die für den 11. November 2011 geplante Bundesausschusssitzung wurde inhaltlich vorbereitet. Thema waren dabei auch notwendige Satzungsänderungen, die dem Bundesausschuss vorgeschlagen werden sollen und dann schließlich auf der Bundesdelegiertenversammlung im Jahr 2013 zu beraten sind. Ausführlich widmete sich der Vorstand einer Analyse der Situation der IGBK und ihrer Rolle und Konstruktion in der Zukunft. Fragen der Öffentlichkeitsarbeit wurden diskutiert, einen Facebook-Auftritt des BBK wird es vorerst nicht geben, die Entwicklung der Social Media wird beobachtet. Bei der Biennale der Zeichnung in Pilsen 2012 wird künftig ein vom BBK gestifteter, undotierter Preis vergeben werden.Alle Vorstandsmitglieder sowie Andrea Gysi, Manfred Kohlhaas und Anna Fricke nahmen an der Sitzung teil.


